Bad Lippspringe Im Jahre 1838 wurde in Bad Lippspringe die evangelische Gemeinde gegründet. Mit Geld aus Sammlungen, Spenden und einer Gabe von 3100 Reichstalern aus der Staatskasse des preußischen Königs wurde zunächst eine kleine Schule und dann eine Kirche gebaut. Ein Kirchturm konnte erst 1859 für etwa 1000 Taler errichtet und mit drei Glocken ausgestattet werden.

Zum Gedenken an die Einweihung der Evangelischen Kirche in Bad Lippspringe vor 165 Jahren am 17. Juli 1846 findet an diesem Sonntag ein besonderer Gottesdienst statt, der musikalisch vom Kantor der evangelischen Gemeinde, Ulrich Schneider, und dem Kirchenmusiker Andreas Konrad von der katholische Nachbargemeinde St. Martin zusammen an der Orgel gestaltet wird. Dabei wird zugleich an den im Jahr 1986 längst überfälligen Neubau der Orgel vor 25 Jahren erinnert.

Beide Musiker spielen 2- und 4-händig bzw. -füßig an der Orgel. Im Anschluss an den Gottesdienst (11.20 Uhr) findet ein ca. 20 minütiges Orgelspiel der beiden Musiker im Rahmen der von der St. Martins-Gemeinde veranstalteten Reihe „Orgelmatinéen“ statt (ebenfalls 2- und 4-händig bzw. -füßig).

Die drei musikalischen Gruppen der evangelischen Gemeinde, das Flötenensemble, die Kantorei und der Posaunenchor, laden zum Abschluss des Festtages und zum gemeinsamen Ausklang vor den Sommerferien außerdem um 20 Uhr zu einem „Abendlob“ in die Evangelische Kirche und in den Innenhof ein. Auf dem Programm stehen Abendlieder zum Zuhören und Mitsingen und passende Kompositionen.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

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© Ev. Kirche Bad Lippspringe  11.07.11